Faszientraining

Als Faszientraining werden Übungen bezeichnet, die zur Mobilisation der Faszie gedacht sind. Unseren Qualitätsansprüchen entsprechend, muss das Training nach den Erkenntnissen der Faszienforschung aufgebaut sein, die z. B. von Dr. Robert Schleip oder Thomas W. Myers beschrieben werden.

Als Faszien wird das Binde- und Stützgewebe unseres Körpers bezeichnet. Seine optimale Funktion ist von großer Bedeutung für zahlreiche Prozesse im Körper wie Ernährung, Informationsweitergabe und Schmerzemfindung. Des weiteren ermöglicht es ein Gleiten aller Körperteile untereinadner, also von Gelenken, Muskeln und Organen und es umhüllt das Nerven-, Gefäß- und Lymphsystem. Geht die Gleitfähigkeit der Faszie verloren, kann dies Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit und der Funktion der enthaltenen Strukturen verursachen und Krankheiten begünstigen oder verursachen.

Die praktische Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse wird in Deutschland von Divo Müller und Gunda Slomka ausgeführt. Teilaspekte finden sich auch im funktionellen Training, Pilates Training und Yoga wieder. Wir setzen mit dem Faszientraining ein, sobald eine Faszienverklebung von uns festgestellt wird und es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen kommt. Sportler können auch von den Übungen profitieren, da eine frei bewegliche Faszie ein Maximum an Bewegungsfreiheit, Kraftübertragung und Belastungsfähigkeit ermöglichen soll. Es kann sehr leicht in ein bestehendes Training integriert werden. Das  Faszientraining ist sehr effizient bei geringem Zeitaufwand und ist somit auch für Nichtsportler und Bürotätige sehr praktikabel.

Hier finden Sie mehr Hintergründe zu Faszien aus der Zeitschrift GEO