Arbeitsweise eines Osteopathen

Der Osteopath versucht mit einer Anamnese und körperlichen Untersuchung einerseits die Ursache der Beschwerden herauszufinden und andererseits die Gesundheit im Körper wahrzunehmen. Dabei werden alle Körpersysteme in Ihrer Gesamteinheit untersucht, um jegliche Veränderungen und Funktionsstörungen des Körpers ausfindig zu machen.

Die Körpersysteme sind:

  • der Bewegungsapparat aus Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenke und Knochen,
  • alle Organe unterteilt in die Bereiche Verdauung, Atmung, Herz-Kreislauf-System
    und Fortpflanzung,
  • das Kiefergelenk,
  • die Faszie (bzw. Bindegewebe),
  • die Psyche
  • sowie das Blut-, Lymph- und Nervensystem,

Unter Umständen wird auch der energetische, emotionale Bereich mit einbezogen. Mittels dieser Erkenntnisse und der Individualität des Patienten wird die Behandlung maßgeschneidert durchgeführt. Sie findet unabhängig von einer Schmerzregion statt und bezieht sich auf den gesamten Körper, um dessen Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Die eingesetzten Behandlungstechniken können von sehr sanft bis sehr schmerzhaft sein.

Je nach Kenntnisstand erstellt der Osteopath ein umfassendes Behandlungskonzept. Meistens dauert die erste Behandlung ca. 50 – 60 Minuten inkl. der erforderlichen Dokumentation. Oft bleibt es bei einer einmaligen Sitzung oder es werden Folgetermine vereinbart welche dann von kürzerer Dauer sein können.